Bromat photometrisch messen – einfache Methode, zuverlässige Ergebnisse
Methoden zur Wasserbehandlung werden routinemäßig verwendet, um eine sichere Trinkwasserversorgung zu gewährleisten. Diese Verfahren führen jedoch manchmal zu unerwünschten Nebenreaktionen, bei denen Verbindungen wie z. B. Bromat in das Wasser gelangen. Laut der deutschen Trinkwasserverordnung liegt der Grenzwert für Bromat bei 10 µg/l. Die Messung von Bromat ist in der ISO 15061:2001 beschrieben und wird so auch in Deutschland angewandt. Eine der möglichen Methoden, um Bromat quantitativ zu bestimmen, ist z. B. die Verwendung von Ionenchromatographie mit Leitfähigkeitsdetektion.
Ionenchromatographie hat Nachteile
Die Ionenchromatographie hat sich als Methode zur Messung von Bromat bewährt. Sie hat aber auch einige Nachteile. Dazu zählen hohe Kosten für Geräte und das komplexe Verfahren. Coelution von Bromat mit z.B. Chlorid kann auftreten, was zu Störungen in der Analyse führen kann. Um dieses Problem zu umgehen, gibt es spezielle Trennverfahren: zum Beispiel die Nutzung eines Hochleistungs-Anionenaustauschers oder die Vorbehandlung von Proben. Der Bromat-Gehalt lässt sich dann mithilfe der Leitfähigkeitsdetektion messen.
Photometrie als Alternativmethode
Merck hat ein Verfahren entwickelt, bei dem die Photometrie für die Messung von Bromat verwendet wird. Die Methode basiert auf der Reaktion von 3,3'-Dimethylnaphtidin mit Iodid und Bromat unter Bildung eines roten Radikal-Kations, dessen Absorption photometrisch bestimmt wird. Je mehr Bromat die Probe enthält, desto intensiver ist die Farbe am Ende der Reaktionszeit.
Beide Methoden bieten die gleiche Präzision
Die Ionenchromatographie und die Photometrie-Methode wurde mittels bekannter Standards und Testproben miteinander verglichen. Die Messungen zeigten eine gute Übereinstimmung mit den Standards und lieferten auch untereinander vergleichbare Ergebnisse. Dank ihrer Einfachheit und geringer Kosten ist die Photometrie eine sehr gute Methode zur Messung von Bromat.
Keine Eichkurve erforderlich
Wenn klassische Photometrie verwendet wird, muss zunächst eine Kalibrationskurve erstellt werden. Erst dann lässt sich die Bromatkonzentration einer unbekannten Probe ermitteln. Mit einem Spectroquant®-Photometer von Merck sparen Sie sich diesen aufwendigen Schritt. Die Spectroquant®-Instrumente sind mit einer Kalibrationskurve für akkurate Bromat-Bestimmungen zwischen 0,003 und 0,120 mg/l vorprogrammiert.
Einfache photometrische Anwendung
Die Probenaufbereitung und die Bromatanalyse werden in einer detaillierten Anwendungsrichtlinie von Merck beschrieben. Die Probe ist zunächst zwecks höherer Sensibilität zu konzentrieren und anschließend mit Reagenzien zu mischen. Die Probe wird dann 30 Minuten inkubiert, damit sich die Farbe entwickeln kann. Anschließend folgt die Bromatmessung mit einem Spectroquant®-Photometer. Kontaktieren Sie Merck, um Ihr Exemplar der Anwendungsrichtlinie anzufordern.
Genaue Ergebnisse + einfaches Protokoll – gute Gründe, Spectroquant®-Photometern für Ihre Bromatanalyse zu vertrauen.
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